Wegbereiter der Diakonie

Artikelnummer:: 978-3-86108-057-2
Autor: Inge Grolle / Ulrich Heidenreich
Seiten: 128
Abbildungen: 11 sw
Einband: geb.
Erscheinungsjahr: 2005
Auflage:
Reihentitel: Hamburgische Lebensbilder
Band: 18
Maße: 21 x 13,5 cm

Band 18: Amalie Sieveking, Johann Wilhelm Rautenberg

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Die hamburgische Geschichte des 19. Jahrhunderts ist reich an herausragenden Persönlich-
keiten, die in christlicher Lebensauffassung neue Wege eines mitmenschlich verantworteten
sozialen Handelns fanden. Eine zentrale Figur dieser Zeit war Johann Wilhelm Rautenberg,
Pastor in St. Georg. Sein Verständnis eines erweckten und dabei praktischen Christentums
war die Grundlage seines Handelns. Viele Einrichtungen der Diakonie wären ohne sein
Wirken nicht entstanden. Kompetent und anschaulich beschreibt Ulrich Heidenreich den
Lebensweg dieses Mannes, dessen Hilfe denen zukam, die ihre Armut und ihr Elend nicht
aus eigener Kraft überwinden konnten. Eng verbunden mit Pastor Rautenberg war Amalie
Sieveking, die Gründerin des »Weiblichen (Sievekingschen) Vereins für Armen- und Kran-
kenpflege«. Von den neun Amalienstiften gibt es heute noch drei Häuser in St. Georg. Die
Bedeutung von Amalie Sieveking für Hamburg zeigt sich nicht zuletzt darin, dass sie eine von
vier Hamburgerinnen ist, deren Porträts an der sogenannten Frauensäule in der Eingangshalle
des Hamburger Rathauses zu finden sind. Inge Grolle bringt den Lesern und Leserinnen mit
ihrer lebendigen Schilderung diese außerordentliche Frau näher. Dieser Band der »Hambur-
gischen Lebensbilder« zeichnet die Lebensläufe dieser Persönlichkeiten nach, deren Lebens-
werk noch heute nachwirkt. Die Biographien vermitteln einen plastischen Einblick in die
politische und soziale Wirklichkeit der Hansestadt und beleuchten ein wichtiges Stück
Sozialgeschichte.

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