Brauchen wir ein Mahnmal?

Artikelnummer:: 978-3-86108-648-2
Autor: Achim Tischer
Seiten: 144
Abbildungen: 40 sw
Einband: geb.
Erscheinungsjahr: 2000
Auflage:
Reihentitel:
Band:
Maße: 24 x 17 cm

Zur Erinnerung an die Psychiatrie im Nationalsozialismus in Bremen

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Angesichts einer weit verbreiteten Unkenntnis über die im Dritten Reich begangenen Medizinverbrechen ist die Auseinandersetzung mit der Psychiatrie im Nationalsozialismus alles andere als eine nach rückwärts gewandte moralische Verpflichtung. Sie ist vielmehr eine Aufforderung, das verstehende Wissen über die Euthanasie-Morde zu fördern und das Gedenken an die Opfer einer menschenverachtenden Rassenhygiene nicht zu einem rituellen Selbstzweck werden zu lassen. Dieses Buch dokumentiert eine seit über zehn Jahren in der Hansestadt Bremen öffentlich geführte Auseinandersetzung mit der Psychiatrie im Nationalsozialismus. Die Beiträge reflektieren aus der Perspektive von Historikern, Gesundheitswissenschaftlern, Politikern, Medizinern, Bildenden Künstlern sowie Patienten und Angehörigen unseren heutigen Umgang mit der NS-Vergangenheit und die Frage nach den ethischen Grenzen der Medizin - damals wie heute.

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