Vom Krieg zum Frieden

Artikelnummer:: 978-3-86108-274-3
Autor: Volker Matthies
Seiten: 306
Abbildungen: 10 sw
Einband: geb.
Erscheinungsjahr: 1995
Auflage:
Reihentitel: Schriftenreihe des WIFIS
Band: 8
Maße: 21 x 14,5 cm

Band 8: Kriegsbeendigung und Friedenskonsolidierung

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Mit dem Ende des Kalten Krieges hat sich auch die Prioritätenskala der internationalen Politik
und der Friedensforschung deutlich verschoben. Der Blick wurde frei neue Herausforderungen
der friedlichen Konfliktbearbeitung, der Kriegsverhütung und Friedensstiftung; ein neues, ko-
operatives weltpolitisches »Klima« begünstigt die Beendigung und konstruktive Regelung lang-
jähriger kriegerischer Konflikte wuchs das Interesse der wissenschaftlichen Forschung und
praktischen Politik einer friedlichen Transformation auch regionaler und lokaler Kriege. Der
vorliegende Sammelband mit problemorientierten Beiträgen und empirischen Fallstudien will
einen Beitrag zur Friedensursachenforschung leisten. Er thematisiert die komplexen Prozesse
der Transformation vom Krieg zum Frieden und beleuchtet dabei die Probleme der Kriegsbe-
endigung ebenso wie die der Friedenskonsolidierung. Die übergreifenden Beiträge beschäftigen
sich mit typischen Herausforderungen nach dem Ende von Kriegen, mit destruktiven Kriegs-
folgen und den sozial-ökonomischen Bedingungen der Konsolidierung des Friedens, mit der
Demobilisierung und Reintegration von Kombattanten, mit der Minenräumung, der Rückführung
und Reintegration von Flüchtlingen und Entwurzelten sowie mit der Betreuung kriegstraumati-
sierter Kinder. Die Fallstudien über Prozesse der Kriegsbeendigung und Friedenskonsolidierung
repräsentieren im wesentlichen Bürgerkriege, also den Haupttypus kriegerische Konflikte der
Gegenwart. Sie stellen eine begrenzte Auswahl aus der Fülle von Kriegen aus Asien, Afrika
und Lateinamerika dar. Über die geringe Zahl der Fallstudie hinaus werden in verschiedenen
Beiträgen jedoch auch weitere Fälle von beendeten oder noch anhaltenden Kriegen herange-
zogen, um die problemorientierte Perspektive und das empirische Spektrum über den be-
grenzten Rahmen des Bandes auszuweiten.

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